Sozialwissenschaftliches Forschungskonzept zur Elektromobilität in der Modellregion Rhein-Main
Kooperationspartner: Goethe-Universität, e-hoch-3 GbR
Laufzeit: Januar 2010 - Juli 2011
Gefördert von: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
In der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main existierten 14 Demonstrationsvorhaben, die in eine übergreifende Projektevaluation integriert wurden. Die Fachhochschule Frankfurt als Konsortialführer führte gemeinsam mit der Goethe-Universität und dem Umweltberatungsunternehmen e-hoch-3 die sozialwissenschaftliche Begleitforschung der Projekte durch. Das Mobilitätsverhalten der Nutzer und insbesondere die Akzeptanz der Elektromobilität sollten erörtert werden. Hierzu wurden die Nutzer elektrischer Fahrzeuge gebeten, an umfangreichen Befragungen teilzunehmen. Die Untersuchungen unterschieden motorisierten und wenig motorisierten Verkehr (Pedelecs), sowie Wirtschaftsverkehr (Müllfahrzeuge und Paketauslieferer) und ÖPNV. Das Ziel der sozialwissenschaftlichen Begleitforschung war die nachhaltige Implementierung von Elektromobilität in der Modellregion Rhein-Main.
UPDATE 24.01.2012 - Der Schlussbericht zur sozialwissenschaftlichen Begleitforschung in der Modellregion Rhein-Main steht nun zum Download bereit.
06.09.2011 - Das Resümee der Sozialwissenschaftlichen Begleitforschung in der Modellregion Rhein-Main wurde fertiggestellt und steht zum Download bereit.
Normen bringen die Zukunft in Fahrt
Kooperationspartner: PricewaterhouseCoopers, Fraunhofer-Institut LBF
Laufzeit: April 2011 - Oktober 2011
Auftraggeber: Deutsches Institut für Normung e.V.
Finanziert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
Das Ziel der Studie "Elektromobilität - Normen bringen die Zukunft in Fahrt" war, sozioökonomische Aspekte in die bisher eher technisch orientierte Normung einzubringen. Die Kooperationspartner haben bei der Analyse des sozioökonomischen Kreislaufs aus "Nutzer", "Wirtschaft", "Recht" und "Politik" zahlreiche Einflussgrößen ermittelt, die bis dato noch nicht auf den zukünftigen Normungsbedarf untersucht wurden. Darauf aufbauend wurden Szenarien entwickelt, die zeigen, wann unterschiedliche Zielgruppen die Elektromobilität für sich entdecken. Generell wird Elektromobilität mittel- und langfristig nur von der breiten Masse der Nutzerinnen und Nutzer akzeptiert werden, wenn Reichweite und Kosten von Elektroautos mit denen von konventionellen Fahrzeugen konkurrieren können. Da dieses Ziel in den nächsten Jahren nicht erreicht wird, müssen die Nutzerinnen und Nutzer über neue Geschäftsmodelle und alternative Mobilitätskonzepte an die Elektromobilität herangeführt werden. Diese und weitere Ergebnisse lassen sich der hier veröffentlichen Studie entnehmen.
UPDATE 06.02.2011: Die vollständige Studie kann hier heruntergeladen werden. Das Executive Summary gibt es in deutscher und englischer Sprache.
Elektrolöwe 2010 - Der hessische Elektroautofahrer
Kooperationspartner: Akasol e.V.
Laufzeit: Juli 2009 - Juni 2011
Koordiniert durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK)
Gefördert von: Hessisches Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMULV)
Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen wurde in Zusammenarbeit mit der Akasol GmbH die folgende Forschungsfrage verfolgt: sind die hessischen Bürgerinnen und Bürger bereits heute in der Lage, auf Elektromobilität umzusteigen? Ziel war es, neue und kurzfristig verwertbare Erkenntnisse über das Mobilitätsverhalten der hessischen Bevölkerung, im Hinblick auf die Substitutionspotenziale für den Einsatz von Elektromobilität zu erlangen. Anhand der Analyse vorhandener Daten sowie zusätzlicher Befragungen zum derzeitigen Verkehrsverhalten sollten in drei unterschiedlich strukturierten Regionen Hessens – Ballungsraum (Frankfurt am Main), Monozentrum (Kassel) und ländlicher Raum (Lauterbach/Vogelsbergkreis) – potenzielle Nutzer von Elektrofahrzeugen identifiziert werden.
Zusätzlich wurden die bereits vorhandenen oder in naher Zukunft verfügbaren technischen Lösungen zusammengetragen und daraus konkrete Vorschläge für die unterschiedlichen Mobilitätsanforderungen erarbeitet. Der Fokus lag hierbei auf der Frage, wie die verfügbaren Technologien und die ermittelten Nutzerprofile miteinander in Einklang gebracht werden können. Bedarf und Angebot sollen zusammengeführt und durch Konzepte für Marketing, Vertrieb, Service und öffentliche Unterstützung ergänzt werden.
UPDATE 04.04.2012 - Der Abschlussbericht des Projekts "Hessen: Modellland für eine nachhaltige Nutzung von Elektroautos" steht nun zum Download bereit. Dieser ist Teil der Nachhaltigkeitsinitiative des Landes Hessen.
23.05.2011 - Der Bericht zu den Untersuchungen im ländlichen Raum am Beispiel der Stadt Lauterbach im Vogelsbergkreis wurde fertiggestellt und steht zum Download bereit.
Weitere Projekte (abgeschlossen)
Hessentag Stadtallendorf
Laufzeit: März - Dezember 2010
Auftraggeber: ivm GmbH
Hessentag Langenselbold
Laufzeit: März - Dezember 2009
Auftraggeber: ivm GmbH
Turnfest Frankfurt
Laufzeit: Mai - Juli 2009
Auftraggeber: traffiQ GmbH
Handy-Parken in Hamburg
Laufzeit: Dezember 2008 - Dezember 2009
Auftraggeber: Stadt Hamburg
LKW-Parken an Autobahnen
Laufzeit: Oktober 2008 - April 2009
Auftraggeber: ADAC Stiftung Gelber Engel












