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Prof. K. Ehlers

2005 Casa Cantoniera Die Case Cantoniere sind keine singulären Bauten, sondern regional begrenzte, standardisierte Typen. Bei ihnen kommen einige der sonst ein Gebäude bestimmenden Faktoren wie Anforderungen an Funktion / Nutzung, (bau)geschichtliche / gesellschaftliche Aspekte, gesetzliche Forderungen, Randbedingungen des Ortes und der Gestaltungswille des Planers nicht im gleichen Maße zum Tragen wie bei einem Einzelbauwerk. Die Forschung beschäftigt sich entsprechend mit der Eigenart eines Gebäudes in einem Typenentwurf. Gebäudekundlich relevante Fragen sind u.a.:-Was sind die speziellen Eigenarten der Bauaufgabe, und wie manifestieren sie sich im konkreten Gebäude? Welche regionalen Erscheinungsformen hat die Bauaufgabe?-Wie verändert die Bauaufgabe sich im Laufe ihrer Nutzungsgeschichte?

Prof. Dr. Jung

2002-2005 Reworking the factory ... Im Rahmen eines von der Europäischen Union kofinanzierten Intensive Programmes wurden in Seminaren, auf Exkursionen und bei internationalen Workshops Strategien entwickelt, wie aufgelassene Industriegebäude und –areale überzeugend nachgenutzt und angemessen instand gesetzt werden können. www.reworking-the-factory.org

2006-2009 Reworking the Modern Movement _ Die Moderne ist zu Beginn des 20. Jh.s mit einem hohen Anspruch angetreten. Heute ist die Moderne selbst Geschichte. Die gebauten Zeugen dieser Geschichte brauchen Schutz. Ihre ebenso experimentellen wie anfälligen Konstruktionstechniken bedürfen heute einer adäquaten Instandhaltung. Die adäquaten Instandsetzungstechniken mit den Studierenden theoretisch und vor Ort, am Denkmal zu erarbeiten, ist das vornehmliche Ziel dieses Programms. www.reworking-the-modern-movement.org

Prof. C. Lüling

2005 MehrWerkstoffe - MehrWerkstoffe diskutiert neue Entwicklungen im Bereich Material-Technologie-Gestaltung und wendet sich an Designer, Architekten und Ingenieure. Auf dem gleichnamigen Symposium stellten Vertreter von Firmen und Forschungsinstitutionen Werkstoffe aus dem Bauwesen vor die einen „Mehrwert" haben, weil sie entweder wenig Herstellungsenergie benötigen, zur Energieeinsparung beitragen oder selber Energie produzieren und zusätzlich über gestalterisches Potential verfügen. Entsprechend war das Symposium in drei Themenkreise gegliedert: Nachhaltige Werkstoffe, Recyclingwerkstoffe und Funktionswerkstoffe Moderiert wurden die Themenkreise von Prof. Nicola Stattmann, selbstständige Produktdesignerin und Herausgeberin u.a. von "Ultralight-Superstrong" und "Handbuch Material Technologie", Dipl. Ing. Christiane Sauer, selbstständige Architektin, Gründerin von "Formade" und Managing Partnerin von "Architonic" sowie Prof. Dipl. Phys. Werner Lorke vom Fachbereich Produktgestaltung an der HFG Offenbach und Partner von "Interdisziplinäre Objekte". www.mehrwerkstoffe.de

Prof. Dr. M. Peterek

Lokale Identitäten in der globalen Stadtregion - Forschungsstudie und Buchpublikation 2006 Globale Stadtregionen sind komplexe, metropolitane Gebilde, deren ausdifferenzierte Funktionen und Gestalten aus einer engen Verflechtung mit lokalen und globalen Entwicklungen in Ökonomie und Politik entstehen. Was die „alte" Stadt noch durch eine reiche Nutzungsvielfalt auf engstem Raum leistete, verteilt sich in den zeitgenössischen urbanen Agglomerationen, auch lebensräumlich, auf ein weitläufiges Territorium. Dabei bilden sich neue Knoten- und Aktivitätspunkte als „dezentrale" Brennpunkte des Alltagslebens heraus, welche vielfach Aufgaben der traditionellen Stadtzentren übernehmen, vor allem in Bezug auf Konsum, Dienstleistungen, Freizeit und Erholung. Anhand von ausgewählten Beispielen aus der „Stadtregion Rhein-Main" werden in der Forschungsstudie von Prof. Dr. Michael Peterek und Dr. Thorsten Bürklin solche „alltagsrelevanten Orte" regionaler Ausstrahlungskraft – als „Zentren außerhalb der Zentren" – in ihren gestalterischen, funktionalen, sozialen und kulturellen Bestimmungen analysiert.

Prof. Dr. H. Techen

Versuchshalle und Laboren für den Betonbau , konstruktiven Glasbau, Fassadenbau und die Erprobung von Kunststoffen im Bauwesen - Schwerpunkt Glasbau: Neben den Versuchen zur Resttragfähigkeit ist für Glaskonstruktionen entscheidend, statische Beanspruchungen entsprechend den Hauptbelastungen (Schnee- und Windlasten) flächig aufbringen zu können. Entsprechende Versuchseinrichtungen sind nicht die Regel, da sie mit einem erheblichen Umbauaufwand bestehender Vorrichtungen einhergehen. Das Versuchslabor an der FH Frankfurt ermöglicht eine gezielte Ausrichtung der Versuchseinrichtungen auf diese Anforderungen. Ergänzend zu den statischen Versuchen, besteht ein ganz erheblicher Bedarf, Glas auf dynamische Beanspruchungen hin zu prüfen. Hinsichtlich der Pendelschlagprüfungen bestehen allgemeine Prüfvorgaben und Klassifizierungen. Neuland wird bei der Entwicklung von Fassadenkonstruktionen betreten, die den Blast mitigation Anforderungen genügen müssen. Hier sollen alternativ zu entsprechend ausgelegten Scheibendicken auch duktile Fassaden mit Sollbruchstellen betrachtet werden.

Prof. M. Volz

Holzbau Atlas Die Leistungsfähigkeit des modernen Holzbaus wird noch immer unterschätzt. Hier ist, wie in kaum einer anderen architektonischen Disziplin, eine enge Zusammenarbeit zwischen Architekt und Ingenieur erforderlich. Die Ästhetik von sichtbar gelassenen Holzkonstruktionen kann ganz wesentlich die architektonische Gestalt eines Bauwerks bestimmen, wie auch die gestalterischen Vorstellungen des Architekten einen großen Einfluss auf die Ausbildung des Tragwerks haben. Beiden Aspekten wird in diesem umfassenden Standardwerk Rechnung getragen - über 4000 Detailzeichnungen, oftmals dreidimensional dargestellt, erleichtern das Verständnis räumlich komplexer Anschlüsse - die wichtigsten Planungsgrundlagen von der Bauphysik bis zum Brandschutz übersichtlich zusammengefasst - vom einfachen Träger bis zur komplexen Gitterschale werden die Grundlagen der Tragwerkslehre systematisch mit vielen typischen Details und an über 120 Beispielen beschrieben - die Vielfalt unterschiedlicher Konstruktionssysteme für die Gebäudehülle wird an über 70 ausführlich dokumentierten Beispielen aufgezeigt - Autoren: Julius Natterer, Thomas Herzog, Roland Schweitzer, Michael Volz,, Wolfgang Winter 2003, völlig überarbeitete Neuauflage, in deutscher Sprache, 380 Seiten mit zahlreichen Zeichnungen und Fotos. Format 23 x 29,7 cm (Klappenbroschur)