Labor für Werkstoffkunde
Wir sind die professionellen Zerstörer! Unsere Aufgabe ist tatsächlich erst erfüllt, wenn Proben und Bauteile zerstört sind. Mit verschiedenen Werkstoffprüfverfahren ermitteln wir die maximale Belastbarkeit der Prüfteile. Diesen Grenzwert können wir jedoch nur dadurch exakt bestimmen, indem wir ihn bewusst überschreiten. So können wir dem Konstrukteur sagen: "Bis hierher und nicht weiter!" Das Werkstofflabor ist Pflichtveranstaltung im Modul Werkstoffkunde der Bachelorstudiengänge Maschinenbau sowie Material und Produktentwicklung. Es umfasst die Versuche Zugversuch, Härteprüfung, Kerbschlagbiegeversuch, metallografische Untersuchung, zerstörungsfreie Prüfung von Metallen sowie mechanische Prüfung und Kriechen/Relaxation von Polymeren. Im Rahmen von Projekten wurden und werden Forschungsarbeiten zu aktuellen Themen aus der Werkstoffprüftechnik, aber auch zu Werkstoff- und Bauteiluntersuchungen durchgeführt. Diese Projekte laufen oft auch in enger Zusammenarbeit mit Industriefirmen. Gemeinsam mit dem Labor für Kraftfahrzeugtechnik wird ein PKW betrieben, mit dem die Belastungen in der Vorder- und Hinterradaufhängung während des Fahrbetriebs erfasst werden können. Hinweise zur Ausstattung sind auf der Homepage zu finden. | Kontakt: Prof. Dr. Wolfgang Magin Dipl.-Ing. Roland Stöss |


