
KurzportraitDas dynamische Wachstum der Beschäftigung im Umweltdienstleistungsbereich und des Exports von Umweltschutztechnik zeigt, dass gerade im Umweltschutz bedeutende Innovationspfade vorhanden sind. Allein der Betrieb und die laufende Wartung von Umweltschutzanlagen in Deutschland sicherten 180 000 Menschen im Jahr 2002 einen Arbeitsplatz. Deutschland nimmt auf dem internationalen Markt seit Jahren eine Spitzenposition bei den Welthandelsanteilen an Umweltschutzgütern ein. Der globale Markt für Waren und Dienstleistungen, die ausschließlich dem Umweltschutz dienen, wird weiterhin wachsen. Für die nächsten Jahre wird von den Fachverbänden, wie z. B. der DWA ein Ingenieurmangel prognostiziert. Die Einrichtung des gemeinsamen Studiengangs Bio- und Umweltverfahrenstechnik mit der Hochschule Rhein-Main in Rüsselsheim, trägt den Zielsetzungen der Bologna-Vereinbarung Rechnung. Die Fachhochschule Frankfurt bietet speziell den Bereich Bioverfahrenstechnik an, wobei die Schwerpunkte
liegen. Umweltingenieure können in jedem Bereich, in dem umweltrelevante Probleme zu lösen sind, eingesetzt werden: Großunternehmen der chemischen und sonstigen Industrie, Anlagenbau, mittelständische Betriebe, Ingenieurbüros, Laboratorien, Forschungsinstitute, Unternehmensberatungen und im öffentlichen Dienst. Die Aufgaben, die im Einzelnen wahrzunehmen sind, sind je nach Einsatzbereich unterschiedlich. Der Umweltingenieur ist ein Generalist in Sachen Umwelt. Er braucht ein breites, fundiertes Wissen und zusätzlich soziale Kompetenz und Kommunikationsstärke. Betriebswirtschaftliches Denken wie auch Grundzüge des Rechts und der Gesetzgebung sind unbedingt erforderlich.
Bewerbungsschluß für das Sommersemester ist der 15. Januar für das Wintersemester der 15. Juli. | Modultafel |