Aufbau des Studiums
Die drei ersten Fachsemester sind darauf gerichtet, wissenschaftliche Grundlagen und Methodenkompetenz der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften zu vermitteln. Im Mittelpunkt stehen dabei Wirtschaftsprivatrecht, Arbeitsrecht, Europarecht, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, ergänzt um Methodenlehre, Schlüsselqualifikationen und Englisch für Wirtschaftsjuristen. In einem interdisziplinären Modul wird das Zusammenspiel von Markt, Wettbewerb und Recht aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet.
Die 4. und 5. Fachsemester konzentrieren sich auf das Gestalten und Entscheiden im Unternehmen. Die Module umfassen Unternehmensrecht, Vertragsgestaltung, Steuerrecht, Bilanzierung, Controlling.
Im 6. Semester wird das berufspraktische Semester absolviert. Es stellt ein Alleinstellungsmerkmal der wirtschaftsjuristischen Ausbildung an Fachhochschulen gegenüber der universitären Juristenausbildung dar und vermittelt zusätzliche berufsfeldbezogene Qualifikationen. Ergänzt wird das Studium durch einen ausgewählten Katalog von Wahlpflichtmodulen (2., 3. und 4. Semester). Die wechselseitige Öffnung für Module anderer Studiengänge des Fachbereichs ermöglicht eine zielgerichtete Auswahl.
Im 7. Fachsemester vertiefen die Studierenden ihre wirtschaftsjuristischen Kenntnisse im Unternehmens-, Wirtschaftsverwaltungs- und Insolvenzrecht und schreiben ihre Bachelor-Arbeit.
Module und ECTS-Punkte
Das Studium umfasst 33 Module sowie das BPS und die Bachelor-Arbeit. Jedes Modul wird mit einer Prüfungsleistung abgeschlossen. Die Regelstudienzeit beträgt 7 Semester. Zur Erreichung des Bachelorgrades sind 210 Credit Points erforderlich.