TTFachhochschule Frankfurt am Main / University of Applied Sciences
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Allgemeine Pflege (B.Sc.)

Der Bachelorstudiengang Allgemeine Pflege (B.Sc.) wurde im Jahre 2007 durch die AHPGS für fünf Jahre akkreditiert.

Zielgruppen

  • Interessierte mit Fachhochschulreife und Interesse an einer pflegerischen Tätigkeit, die im Rahmen einer Hochschulausbildung erworben werden kann
  • Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung in einem Pflege- und Hebammenberuf (Gesundheits- und Krankenpflege, Kindergesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege, Entbindungspflege), die eine allgemeine pflegerische Kompetenz anstreben und möglichst zügig studieren wollen. Möglich ist die Anrechnung von bis zu 60 von 180 ECTS - Creditpoints durch den Nachweis außerhalb des Hochschulwesens erworbener Qualifikationen. Der Nachweis erfolgt zu Beginn eines jeden Semesters über eine Klausur und praktische Prüfung (Anerkannt werden können folgende Module: Grundlagenmodul, Aufbaumodul I-III, Geschichte und Ethik der Pflege)

Zulassungsvoraussetzungen

  • Hochschulzugangsberechtigung (§ 63 HHG)

Grundlegende Kenntnisse der Dateienverwaltung (z.B. Formatvorlagen), der Textverarbeitung (z.B. Word) und der Tabellenkalkulation (z.B. Excel) sowie grundlegende Fähigkeiten im Verständnis englischsprachiger Texte werden im Rahmen einer Hochschulzugangsberechtigung vorausgesetzt.

Kompetenzen

  • Der Studiengang befähigt die Absolventinnen und Absolventen zu theoriegeleitetem Pflegehandeln unter besonderer Berücksichtigung von Werteorientierung und Reflexion und
  • grundlegendes Pflegewissen und Handlungskompetenzen (Fähigkeiten und Fertigkeiten) in klinischen Situationen anwenden zu können.

Akademischer Abschluss

Mit Bestehen des Studiums verleiht die Fachhochschule Frankfurt am Main den akademischen Grad Bachelor of Science.

Berufsqualifizierung

Die Studiengangsabsolventinnen  und -absolventen arbeiten in stationären, teilstationären, häuslichen, ambulanten und komplementären Einrichtungen. Das Studium qualifiziert ebenfalls für Tätigkeiten in anderen Institutionen und Industrien des Sozial- und Gesundheitswesens, wie z.B. in Behörden und Kommunen, bei Kranken- und Pflegekassen und Pflegehilfsmittelherstellern und -anbietern. Die Tätigkeiten umfassen vor allem die Bereiche direkte Pflege, Qualitätsmanagement und Beratung.

Hinweis für Studierende ohne staatlich anerkannten Berufsabschluss im Bereich Pflege: Der Abschluss B.Sc. Pflege ermöglicht keinen direkten Zugang zu Handlungsfeldern der Pflege, die einen staatlich anerkannten Abschluss in Gesundheits- und Krankenpflege, Kindergesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege oder Entbindungspflege voraussetzen (z.B. Leitung von ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtungen). Sie können jedoch nach Abschluss des Studiums auf Antrag für einen entsprechenden Berufsabschluss zwei von drei Jahren Ausbildung anerkannt erhalten.

Studienbeginn

Jeweils im Wintersemester

Bewerbungen

Siehe http://www.fh-frankfurt.de/de/studienangebot/weg_zum_studium/download_aller_antraege.html

Spezielle didaktische Konzepte

Der Studiengang beinhaltet spezielle didaktische Konzepte für folgende Themen:

  • Die Studiengänge "B.Sc. Allgemeine Pflege" und "B.Sc. Allgemeine Pflege mit Schwerpunkt" bieten 50% gemeinsame Veranstaltungen an. Die gemeinsamen Veranstaltungen von Studierenden mit Erfahrungen im Pflegebereich und Studierenden ohne Erfahrung im Pflegebereich bieten die Chancen des fruchtbaren Perspektivenwechsels für beide Gruppen und bereiten damit auf den interdisziplinären Arbeitsalltag vor.
  • Da eine reflektierte Praxis einerseits Grundlage für eine pflegebezogene Qualitätssicherung und -entwicklung aber auch für eine persönliche Entwicklung ist und als Kompetenzziel des Studiums formuliert ist, werden reflexive Elemente sowohl explizit als Modul (Reflexion) als auch bei allen Lehrmethoden mit Praxisbezug eingesetzt (Bsp. Modul Transformation I). Damit wird eine reflexive Haltung während des gesamten Studiums eingeübt.
  • Das Kompetenzziel des Moduls "Reflexion" ist u.a. die "Kritik- und Konfliktfähigkeit als Grundlage der beruflichen Arbeit zu akzeptieren und als Charakterzug zu integrieren". Dazu werden Studierende aus allen drei Schwerpunkten gemeinsam in festen Gruppen in einem dreisemestrigen Modul arbeiten. Damit sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, in denen unterschiedliche pflegerische Blickwinkel, Altersgruppen, Erfahrungen und persönliche Lebenssituationen erlebt und kommuniziert werden, sich entwickelnde Konflikte nicht nur verbalisiert und gelöst werden, sondern durch die lange Zeit der Zusammenarbeit auch Kontinuität und Entwicklung von Beziehungen gezielt gelebt und reflektiert wird. Dies bereitet auf eine berufsgruppenbezogene konstruktive und auf Kommunikation und Kooperation angelegte Zusammenarbeit unter Bezug auf unterschiedliche Positionen und Strategien vor.
  • Alle Lehreinheiten in der Praxis finden in kooperierenden Einrichtungen statt. Zu diesen gehören Kliniken der Akut- und Regelversorgung, Altenheime und Ambulante Dienste. Die Umsetzung der Theorie erfolgt durch besonders qualifizierte Lehrbeauftragte, die Praxisreferentinnen der Hochschule und die klinischen Professorinnen. Die Mentorinnen der Stationen begleiten ebenfalls bei Bedarf die Studierenden in der Praxis. Die Vorbereitung der theoriegeleiteten Praxisanteile ist an den neuesten Erkenntnissen der Pflegewissenschaft ausgerichtet und soweit dies möglich ist evidenzbasiert.
  • Die Studierenden werden ab dem ersten Semester innerhalb der jeweiligen Module durch eine gezielte Auswahl an fremdsprachigen Texten zunehmend für ein selbständiges Verstehen englischer Literatur qualifiziert.
  • Die Studierenden werden explizit und gezielt im zweiten und sechsten Semester auf ihre Berufswegplanung vorbereitet. Die Veranstaltung "Transformation II" beinhaltet Bewerbungstraining und auch die Vorstellung von möglichen Karrierewegen anhand beispielhafter Werdegänge von ehemaligen Absolventinnen und Absolventen, die diese persönlich vpräsentieren. Die persönliche Vorstellung findet gemeinsam mit Studierenden des "zweiten Semesters Reflexion" statt.
  • Die Fachhochschule Frankfurt am Main integriert in jeden Bachelorstudiengang ein Modul Studium Generale, in dem fachbereichsübergreifend über alle Fachbereiche der Hochschule gemeinsam Thematiken bearbeitet werden.

Internationalität des Studiengangs / Auslandsstudium

Für die gesetzlich verpflichtende Leistung einer "auf dem aktuellen Stand des Wissens basierenden Pflege" ist eine internationale Studien- und Wissensorientierung unerlässlich. Englische Texte werden deswegen ab dem ersten Semester innerhalb der jeweiligen Module eingesetzt. In den Blockwochen werden englischsprachige Veranstaltungen durch eingeladene internationale Kollegen angeboten.

Ein Auslandssemester kann von den Studierenden im Rahmen bestehender Hochschulpartnerschaften (EU und Übersee - USA und Australien) der FH sowie als free mover mit prinzipieller Anrechnung der im Ausland erworbenen Creditpoints wahrgenommen werden. Ebenfalls kann das Modul "Transformation I" im Ausland absolviert werden.

Die Fachhochschule Frankfurt am Main ist Mitglied des Florence Network (www.florence-network.info), dem etwa 30 europäische Pflegefachbereiche angehören. Dieses Netzwerk ermöglicht einen Studierenden- und Dozentenaustausch und die Durchführung gemeinsamer curricularer Projekte und Intensivprogramme.


 

Flyer des Studiengangs

AnsprechpartnerInnen

Zulassungsvoraussetzungen

Bewerbungsunterlagen

Modulübersicht

aktuell - Veranstaltungsplan Sose12

aktuell - Blockveranstaltungen Sose12

Veranstaltungsplan WS11/12

Der Studiengang begann im Wintersemester 2007/2008 und löst den Diplomstudiengang Pflege ab.

Aktuelles

Prüfungsordnung

Erstsemestereinführung