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Die Tanzgruppe Brother&Stylez in Aktion Mit Begeisterung dabei: Die ganz Kleinen bei Brother&Stylez Bilder der Ausstellung Bilder der Ausstellung Szene aus dem Theaterstück Szene aus dem Theaterstück Mathias Schubert mit seiner Band Sängerin von
Tiergestalt
31.03.10

In einem zehntägigen Kompaktseminar wurde mit Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach (Produktgestaltung) und der FH FFM (Architektur) an ausgewähltenTierpräparaten des Senckenberg-Museums zeichnend geforscht. Besonderer Schwerpunkt lag in der Erfassung von Gestaltzusammenhängen und Gestaltveränderungen (Wachstum/Morphologie/Evolution). Konzeption und Durchführung: Prof. Carsten Rohde

Vernissage der experimentellen Zeichnungen am 31.3.2010

Wo: Selbstlernzentrum - zu sehen bis 23.4.10

Second Hand Cities
28.04.10

– ein deutsch-indisches Kultur- und Medienprojekt

Second Hand Cities zeigt künstlerische Alltagsrecherchen, die in Indien und Frankfurt durch- und in einer multimedialen Performance zusammengeführt wurden. Im Mittelpunkt des Projektes stehen Beobachtungen zu Themen wie Statussymbole,  Beziehungen zwischen den Geschlechtern, Dresscodes oder Wohnsituationen. Neben Studierenden des Studienschwerpunkts „Kultur und Medien“ an der Fachhochschule Frankfurt am Main sind Inderinnen des Community Developement Service“ (CDS) aus Anand/Gujarat beteiligt.

Aufführungstermine sind am 6., 7. und 8. Mai. 2010.

Tel. Kartenreservierung und Info zum Ort und zur Zeit der Aufführungen: 069-1533-3026. 

Sehen Sie die Werkstattaufführung von "Second Hand Cities" am 28.4.2010 im Rahmen von „Campuskultur am Mittag“.

Wann: 28.4. 2010 um 13.30 Uhr

Wo: FH-Theater / Geb. 2 / Kellergeschoss

Broken People
28.04.10

- eine Ausstellung von Bildern des indischen Künstlers Savi Sawarkar

Wo: Foyer von Gebäude 2 vom 28.4. bis 4.5.2010

Savindra H. Sawarkar wurde am 23. Januar 1961 in Nagpur/Indien geboren. 1981 machte er sein Diplom in Fotografie in Pune und 1982 bereits den „Bachelor of Fine Arts“ für die Sparte „Painting Graphics“ (Print Making) an der Universität in Nagpur. Zwei Jahre später erhielt er den „Master of Fine Arts“ von der Universität Baroda.
Sawarkar hat seine Arbeiten, die an Werke deutscher Expressionisten erinnern, in zahlreichen Ausstellungen in Indien vorgestellt und mehrere Preise erhalten. Werke von ihm hängen in der „National Gallery of Modern Art“ und in der „Lalit Kala Academy“ in New Delhi, im „Chandigarh Museum“ in Chandigarh sowie im Außenministerium in New Delhi. Weitere Ausstellungen folgten zuletzt in der W. F. Hussain Art Gallery der Jamia Millla Islamia University in New Delhi im März diesen Jahres.
2001 hat er erstmals im Ausland (Mexico) ausgestellt. Mit der Ausstellung "Broken People" präsentierte er sich 2006 zum ersten Mal in Europa. Derzeit ist Savi Sawarkar Lehrbeauftragter am „College of Art“ der Delhi Universität – als Leiter der Abteilung für Fotografie. Er ist außerdem Mitglied des Beraterstabes der Planungskommission der indischen Regierung.

Hintergrundwissen: Broken People - Dalits und Devadasis in Indien

"Dalits", so nennen sich die Kastenlosen, Unberührbaren, Parias, in Indien selbst.
Dalit das bedeutet wörtlich: Der Gebrochene, der Zerrissene, der Geplatzte, der Gespaltene, der zur Verfügung Stehende, der Ausge­dehnte, der Geteilte, der Entzweite, der Vertriebene, der Verstreute, der Niedergetretene, der Zerquetschte, der Zerstörte, der Erscheinende, der zur Schau gestellte.Dalit als Synonym für Ausgrenzung von Bildung, von Eigentum an Land und an Produktionsmitteln, für die Aberkennung der Menschenrechte, des Mensch­seins schlecht­hin. Die meisten Dalits leben unter der sogenannten Armutsgrenze. Auf dem Land arbeiten sie größtenteils als besitzlose Tagelöhner, als Handwerker und Arbeiter in verschiedenen als "unrein" angesehenen Gewerben, z.B. als Abdecker, Gerber, Schuhmacher, usw.. Auch in den Städten bleiben für sie oft nur die untersten Tätigkeiten wie das Reinigen vonStraßen und Latrinen.

In etlichen Dörfern Karnatakas, Andhra Pradeshs, Maharashtras und Orissas gibt es noch immer die Verherrlichung des Devadasi-Kults und die daraus resultierende Prostitution junger Mädchen. Diese Praxis hat eine religiöse Weihe, welche dazu beiträgt, die Unwissenheit und den Aberglauben vieler armer und schwacher Gruppen, besonders der Dalits in ländlichen Gegenden, auszubeuten. DieMädchen, meist aus Dalit-Familien, werden noch vor der Pubertät im Alter zwischen fünf und neun Jahren durch einen Initiationsritus im lokalen Tempel einer Gottheit „geweiht“. Nach der Weihe wird die Devadasi (je nach Gegend werden sie auch Bhasavis oder Joginis genannt) als Ehefrau der Gottheit betrachtet und kann (im Prinzip) keinem Mann aus dem Dorf, der von höherer Kaste ist, ihre sexuellen Dienste verweigern. Dies dauert so lange wie die Frau jung und attraktiv ist. Danach steht ihr (vielleicht noch) eine Zukunft im Bordell oder vollkommen am Rande des Dorflebens (Betteln) bevor. Zwar hat z.B. die Regierung des Bundesstaats Karnataka die Praxis der Weihe von kleinen Mädchen als Devadasis verboten, die Weihezeremonien finden aber trotzdem insgeheim in Privathäusern statt - in stillschweigender Übereinkunft zwischen Priestern und Polizei!

Nachrichten-Archiv

Campuskultur am Mittag

Ab Mittwoch, den 31. März 2010 gibt es wieder Termine in unserer Veranstaltungsreihe  "Campuskultur am Mittag"  zum Sommersemester 2010. Informative Ausstellungen, Konzerte und andere kulturelle Überraschungen sind im Programm. 

Hier ist ein Rückblick auf die Mittwoche des Sommersemesters 2008. mehr

Bild einer Serie zum Thema Clown mit Kostüm-Eisbär auf der Bühne Filmstill aus der Reihe Minutenfilme Wolf Blazejczak mit Geigenbogen und Pappkarton musizierend Theaterstück Kommen & Gehen. Zwei Schauspieler im Neubau auf der Treppe Schauspieler im Anzug am Tisch mit erhobenem Zeigefinger