TTFachhochschule Frankfurt am Main / University of Applied Sciences
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Die Fachhochschule Frankfurt hat sich seit vielen Jahren die aktive Frauenförderung zum Ziel gesetzt. In diesem Zusammenhang und beeinflusst durch die Diskussionen um Gender-Mainstreaming wuchs die Sensibilität für Probleme der Vereinbarkeit von Familienpflichten und Beruf bzw. Studium.

Der Senat der FH FFM hat im Juli 2003 die Familienfreundlichkeit als ein Profilierungsmerkmal in der Hochschul-entwicklungsplanung festgeschrieben. Als erste hessische Hochschule bewarb sich die FH FFM um das Zertifikat "Familiengerechte Hochschule", das sie im Juli 2004 erhielt.  Daher hat die Hochschulleitung 2004, 2007 und im Juni 2010 eine Vereinbarung über verschiedene Ziele beschlossen.

Im Mittelpunkt der Bemühungen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf und Familienpflichten stand von Anfang an die Erarbeitung eines Konzepts für bedarfsgerechte und flexible Angebote der Kinderbetreuung. Nachdem die früheren Betreuungsgruppen dem Neubau von Gebäude 1 weichen mussten, wurde das frühere Mietshaus in der Mitte des Campus erworben, um dieses zu einem "forschungsorientierten Kinderhaus" umzubauen.  Mit der Eröffnung ist Mitte des Jahres 2013 zu rechnen.

Für die Übergangszeit bis zum Umbau, wurde 2008 im Paterre des zukünftigen Kinderhauses (Geb.6) ein flexibles Betreuungsangebot eingerichtet, das von Studierenden und MitarbeiterInnen der FH genutzt werden kann. Zusätzlich gibt es im 2. OG  ein Eltern-Kind-Zimmer, in dem Studierende mit Kind/ern sich nach Absprache aufhalten, wickeln, füttern und ggf. an mitgebrachten Laptops arbeiten können, während die Kinder sich mit ansprechenden Spielsachen beschäftigen oder schlafen können. 

Im Juni 2011 wurde ein  "Familienbüro" für die professionelle Beratung aller Hochschulangehörigen für alle Fragen rund um die Kinderbetreuung und  Vereinbarkeitsprobleme eröffnet.  In den Schulferien wird durch qualifizierte studentische Mitarbeiterinnen für 6 - 10 Jährige eine Betreuung angeboten. Auf den Seiten "Studium-Beruf-Familie  wurden alle wichtigen Informationen zum Leben und Arbeiten mit Kind zusammen gestellt.

Eine besondere Herausforderung ergibt sich aus der Modularisierung sämtlicher Studiengänge im Rahmen des "Bologna-Prozesses ". Die FH FFM verfolgt das Ziel, bei der Studien- und Prüfungsorganisation auf die Anforderungen der Studierenden mit Familienpflichten so weit als möglich Rücksicht zu nehmen.

Die FH FFM strebt an, im Rahmen der Personalentwicklung und Verwaltungssteuerung auch die Vereinbarkeit von Familienpflichten mit dem Beruf für die an der FH FFM Beschäftigten zu erleichtern.  Die  Arbeitszeiten wurden im Sinne der Familiengerechtigkeit stärker als bisher flexibilisiert.<>

Die wichtigsten im FamilienAudit vereinbarten Ziele:

 

  • Bau eines "forschungsorientierten Kinderhauses" auf dem Campus
  • Eltern-Kind-Zimmer mit Arbeitsmöglichkeiten für Eltern
  • Infomaterial und Beratung zum Thema Studieren und Arbeiten mit Kind an der FH FFM
  • Informationsmaterial zum Thema Pflege von Angehörigen
  • Informationssammlung und Absprachen über Möglichkeiten des Auslandsstudiums mit Kind
  • Familiengerechte Organisation von Lehrveranstaltungen und Prüfungen
  • Verbesserung der Wiedereingliederung beurlaubter Beschäftigter
  • Implementierung von Familiengerechtigkeit in das Qualitätsmanagement
  • Implementierung von Familiengerechtigkeit in die Personalentwicklung
  • Fortbildungen für Führungskräfte    
  • Flexibilisierung von Arbeitszeiten