Der Hochschulrat der Fachhochschule Frankfurt
Die Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM) hat einen achtköpfigen Hochschulrat. Wie im Hochschulgesetz vorgesehen, sollen die Hochschulen dadurch Anregungen und Beratung von Personen erhalten, die nicht zu ihren Mitgliedern gehören.
Der Hochschulrat der FH Frankfurt setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die aus den Bereichen Wirtschaft, berufliche Praxis, Wissenschaft und Kunst kommen; drei Frauen und fünf Männer gehören ihm derzeit an.

Jutta Ebeling
Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Dezernentin für Bildung und Frauen
Geboren am 25. Juli 1946 in Streitberg/Oberfranken
Seit 1954 in Frankfurt am Main
1966 Abitur
1966 bis 1972 Studium der Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaften u.a. bei Bloch, Horkheimer und Adorno an der Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe-Universität und an der Universität Tübingen
Referendariat an der Wöhlerschule
Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien
1974 bis 1989 Lehrerin an Integrierten Gesamtschulen in Mörfelden/Walldorf und in Rüsselsheim im Sozialen Brennpunkt, an der Gymnasialen Oberstufe Groß-Gerau und am Gymnasium (Carl-Schurz-Schule) in Frankfurt am Main
u. a. Arbeit mit ausländischen Jugendlichen, Personalratsarbeit, Engagement in der Frauenbewegung.
1984 Eintritt in die GRÜNEN Frankfurt am Main
Juni 1989 Wahl zur Dezernentin für Schule und Bildung der Stadt Frankfurt am Main
1995 Wiederwahl in dieser Funktion
1997 bis 2000 zusätzlich Dezernentin für Multikulturelle Angelegenheiten und zuständig für die Kommunale Ausländer/innenvertretung Frankfurt am Main
2000 Wahl zur Vorsitzenden des Schul- und Kulturausschusses des Hessischen Städtetages
2000 zusätzlich Dezernentin für Bibliotheken
2001 zusätzlich Dezernentin für Frauen und Umwelt
Herbst 2001 Wiederwahl als Stadträtin, bis 2006 Dezernentin für Bildung, Umwelt und Frauen
Juli 2006: Wahl zur Bürgermeisterin und seither Dezernentin für Bildung und Frauen

Prof. Dr. h.c. (Universität Kostroma RUS)Alexa Köhler-Offierski
seit 01.12.1987 Professorin für Sozialmedizin, Schwerpunkt Psychopathologie an der Evangelischen Hochschule Darmstadt
seit 1994 Präsidentin der Evangelischen Hochschule Darmstadt
Vorsitzende der Rektorenkonferenz evangelischer Fachhochschulen in der BRD (REF)
Vorstandsmitglied der Rektorenkonferenz kirchlicher Fachhochschulen in der BRD (RKF)
Mitglied des Evangelischen Hochschulbeirats der EKD

Barbara David, M.A.
geb. 30. Januar 1957
verheiratet, einen Sohn
Ausbildung:
1975 Ausbildung zur Bankkauffrau in der Commerzbank AG Frankfurt
1979 Germanistikstudium, Abschluss Magistra Artium,
Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
1989 Weiterbildung zur Personalfachkauffrau
Beruflicher Werdegang in der Commerzbank seit 1986:
Mitarbeiterin in der Innenleitung des Zentralen Stabs Kommunikation
Schlussredakteurin im Zentralen Stab Kommunikation
Leiterin des Diversity Managements in Group Human Resources (Themenfelder Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf, Frauen in der Commerzbank, Zusammenarbeit der Generationen, Sexuelle Orientierung, Kulturelle Vielfalt, Unterstützung von Mitarbeiter-Netzwerken).
Spezifische Rolle: Beratung und Unterstützung bei Außendarstellung und Aktivitäten im Kontext der familienfreundlichen Hochschule, sowie im Kontext des speziellen Integrationsauftrags der Hochschule (Gender, Diversity und Ausländer) und weiteren Gleichstellungsfragen

Harald Fiedler
Vorsitzender des DGB Region Frankfurt-Rhein-Main
Berufsausbildung, Beschäftigungsverhältnis und Personalvertretung bei der Deutschen Bundespost. Anschließend Besuch der Akademie der Arbeit an der Universität Frankfurt am Main
Seit 1979 hauptamtlich Beschäftigter in den verschiedensten politischen Funktionen beim Deutschen Gewerkschaftsbund Bad Homburg, Friedberg und Frankfurt
Seit 1995 Vorsitzender des DGB-Kreises Frankfurt am Main mit Zuständigkeit für das Stadtgebiet Frankfurt, den Hochtaunuskreis, den Main-Taunus-Kreis und den Wetteraukreis mit 150.000 Gewerkschaftsmitgliedern
Nach der Neugliederung des Deutschen Gewerkschaftsbundes 2001 wurde Harald Fiedler zum Vorsitzenden der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main gewählt. Diese Region umfasst das Stadtgebiet Frankfurt am Main, den Hochtaunuskreis, den Main-Taunus-Kreis, den Rheingau-Taunus-Kreis, den Landkreis Limburg/Weilburg sowie die kreisfreie Stadt Wiesbaden mit rund 160.000 Gewerkschaftsmitgliedern.

Jörg Feuchthofen
Rechtsanwalt, Geschäftsführer des Vereins Hessischer Unternehmerverbände
1954 in Wesel geboren
1974 Abitur und Studium der Rechtswissenschaften und Geschichte an der Universität Münster
1979 1. Staatsexamen
1983 2. Staatsexamen
1984-87 Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBW)
1987-2001 Bereichsleiter Bildungspolitik und Berufsausbildung beim DIHKT
1989- 2001 Geschäftsführendes Mitglied der Deutschen Kommission für Ingenieurausbildung (DKI)
seit 2001 Vorstand Bildungswerk der hessischen Wirtschaft, seit 1993 Chefredakteur der Zeitschrift "Grundlagen der Weiterbildung (GdWZ)” im Luchterhand Verlag Neuwied
seit 1996 Mitglied der Redaktion “Wirtschaft und Berufserziehung W&B” im ZIEL Verlag Nürnberg
2001 Vorstandsvorsitzender im Kuratorium der deutschen Wirtschaft für Berufsbildung (KWB)
1994-2002 Gründungsgeschäftsführer der Internationalen Stiftung der Wirtschaft für Qualität im Management Training (FIBAA) Zürich-Bonn-Wien
Publikationen: Fachbeiträge und Bücher
"Qualitätsmanagement u. -sicherung in der Weiterbildung" (1995)
"Bildrecht und europäische Integration" (1995)
Mitherausgeber der Fachbuchreihe "Weiterbildung" und des "Europahandbuch Weiterbildung".
Spezifische Rolle:
- Kommunikationspartner in Richtung Landes- und Bundespolitik
- Unterstützung bei der Intensivierung der Vernetzung zu Schulen, Hochschule und Unternehmen

Uwe Großmann, Leiter der Region Mitte bei Siemens Building Technologies
geboren 1959, ist seit 1989 für Siemens tätig. Nach seiner Ausbildung als Meister Elektrotechnik durchlief er verschiedene Führungsfunktionen im Projektmanagement und Service in Frankfurt und München.
Im Jahr 1995 wurde ihm die Leitung der Region Rhein-Main für Building Automation und Control Products & Systems übertragen.
Seit 01.10.2004 trägt er als Leiter der Region Mitte mit Sitz in Frankfurt die Gesamtverantwortung für die Division Building Technologies. In der Position verantwortet er die Geschäfte der Division Building Technologies in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und dem Rhein-Neckar Dreieck.
Die Siemens-Division Building Technologies (BT) ist Teil des Sectors Industry. Sie bündelt Angebote für energieeffiziente Gebäudeautomation, Brandschutz, elektronische Sicherheit und elektrische Installationstechnik.

Dr. Hejo Manderscheid
Diplomtheologe (promoviert) und Diplomsoziologe, Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Limburg e.V.
Sprecher des „Bündnis Soziale Gerechtigkeit in Hessen“
Sprecher der Caritas-Bundesdirektorenkonferenz
Mitglied im Vorstand u.a. der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen, der Hessen-Caritas, der Arbeitsgemeinschaft der Caritasverbände Rheinland-Pfalz, der Caritas-Diakonie-Konferenz Hessen
Mitglied in verschiedenen verbands-, sozial- und berufspolitischen Fachbeiräten und -ausschüssen sowie im Redaktionsbeirat "Sozialmanagement" und "Sozialwirtschaft aktuell"
Zahlreiche Veröffentlichungen zu sozialen, sozialpolitischen und sozialethischen Themen, zu Methoden der Sozialarbeit und des Sozialmanagements.des Sozialmanagements

Dr. Helmut Rothenberger
Vorstandsvorsitzender der Rothenberger AG
Akad. Grad/Titel : Dr. jur.
Geburtsdatum, -ort : 25.05.1949, Frankfurt
verheiratet, 2 Töchter
Ausbildung und beruflicher Werdegang :
1967 Abitur
1970 Marineoffiziersausbildung Leutnant zur See
1975 Jurastudium Frankfurt-Heidelberg, Staatsexamen
Seit 1985 Vorstandsvorsitzender und Hauptaktionär der ROTHENBERGER AG, Weltmarktführer für Premium-Rohrwerkzeuge mit 50 Gruppengesellschaften weltweit.
1995 Promotion Dr. jur. – „Die Holding als strategisches Instrument der Führung einer Unternehmensgruppe“
1996 Vorstand der AUTANIA AG, eine der führenden Werkzeugmaschinen Holdings in Europa.
1999 Organisation der industriellen Beteiligungen in der Dr. Helmut Rothenberger Holding GmbH
Seit 2004 Aufsichtsratsvorsitzender der REAL AG, Immobiliengesellschaft
Seit 2009 Aufsichtsratsvorsitzender der AUTANIA AG
Mitgliedschaft in Organisation :
Rotary
Chief Executive Organization
Außenwirtschafts-Ausschuss der IHK Frankfurt
Hochschulrat der Fachhochschule Frankfurt am Main
TOOLS FOR LIFE FOUNDATION: Dr. Rothenberger rief 2008 die „TOOLS FOR LIFE FOUNDATION“ ins Leben, um weltweit Menschen vor Ort bei der Errichtung und Verbesserung der Trinkwasser- und Energieversorgung zu helfen. Anlässlich des Jubiläums zum 60-jährigen Bestehen der ROTHENBERGER AG organisierte die Stiftung eine Spendenaktion zugunsten eines Projekts in Tansania. In enger Zusammenmitarbeit mit der Organisation Ingenieure ohne Grenzen e.V. wurde der Bau von Wasserzisternen in einer der wasserärmsten Regionen Afrikas unterstützt.