Energieforschung
Die Bundesregierung legt die Ziele und Schwerpunkte ihrer Energieforschungspolitik sowie die zugehörigen Fördermechanismen in einem mehrjährigen Energieforschungsprogramm fest.
Energieforschungsprogramm
Am 1. Juni 2005 hat das Bundeskabinett das 5. Energieforschungsprogramm "Innovation und neue Energietechnologien" verabschiedet. Das Programm bildet die Grundlage für die Förderpolitik des Bundes in den kommenden Jahren und löst das Vorläuferprogramm aus dem Jahr 1996 ab. Zielsetzung ist, durch Innovation und technischen Fortschritt den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung weiter voran zu treiben. Nur mit verbesserten und neuen Technologien wird es Deutschland gelingen, die energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern.
Kurz- und mittelfristig leistet das Programm einen konkreten Beitrag zur Erfüllung aktueller politischer Vorgaben (vor allem Sicherstellung eines ausgewogenen Energiemixes, Steigerung der Energieproduktivität, Erhöhung des Beitrags der erneuerbaren Energieträger am Primärenergieverbrauch).
Langfristig trägt es dazu bei, durch Sicherung und Erweiterung der technologischen Optionen die Reaktionsfähigkeit und Flexibilität der Energieversorgungssysteme zu verbessern.
Das Energieforschungsprogramm ist eingebunden in den Gesamtkontext der Politik der Bundesregierung. Es dient daher auch den Zielen der Wirtschafts- und Industriepolitik, der Beschäftigungspolitik, der Forschungspolitik und der Umweltpolitik. Darüber hinaus ist es Teil der "High-Tech-Strategie" der Bundesregierung und setzt neue Akzente, um Innovationsprozesse zu beschleunigen und neue Energietechnologien schneller in den Markt zu bringen. Das stärkt Wachstum und Beschäftigung in Deutschland.
Förderschwerpunkte:
Die Schwerpunkte der Förderung liegen auf den Feldern "Energieeffizienz" und "erneuerbare Energien". Im einzelnen richtet sich die Förderung insbesondere auf folgende Felder:
Moderne Kraftwerkstechnologien auf Basis von Kohle und Gas (einschließlich CO2-Abtrennung und CO2-Speicherung),
- Photovoltaik und Windenergie im Offshore-Bereich,
- Brennstoffzellen und Wasserstoff als Sekundärenergieträger sowie Energiespeicher,
- Technologien und Verfahren für energieoptimiertes Bauen sowie
- Technologien zur energetischen Nutzung der Biomasse.
Auf der Homepage des BMWi finden sie weitere Informationen zur Energieforschung dazu.