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Logo CBME mit Schriftzug Center of Biomedical Engineering.

Sitz des CBME

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Campus Bockenheim

Senckenberganlage 31

60325 Frankfurt am Main

1. Gründung und Ziel

Sowohl in den Medizin- und Biowissenschaften als auch im klinischen Alltag treten in zunehmendem Maße Fragestellungen und Probleme auf, die nur noch im Verbund mit ingenieurwissenschaftlichen Methoden in hinreichend objektiver Weise definiert und bearbeitet werden können. Hierdurch und aus der Notwendigkeit nach immer kürzeren Entwicklungszeiten für neue, kostengünstige und konkurrenzfähige hochtechnologische medizintechnische Produkte, entstehen spezifische Anforderungsprofile an Hochschulabsolventen technischer aber auch biomedizinischer Disziplinen, die durch einen hohen Grad universellen Wissens ingenieurwissenschaftlicher Methoden gekennzeichnet sind.

 

In dem im September 2005 gegründeten Zentrum werden biomedizinische Problemstellungen auf "makrokospischer Ebene" bearbeitet. Dieser ingenieurwissenschaftliche orientierte Ansatz ist komplementär zu den molekular- und zellbiologisch ausgerichteten Forschungen in Medizin und Biologie. Durch Anwendung theoretischer Modellierung experimenteller Befunde, (etwa Elastizitäten bzw. Festigkeiten von Blutgefäßwänden und von Strömungeigenschaften des Blutes) sollen Folgen alternsbedingter oder pathologischer Gefäßveränderungen hinsichtlich ihrer Mechanik verstanden werden. So sollen beispielsweise komplette Teilsyteme wie Aneurysmen oder andere Weichgewebe numerisch berechnet und simuliert werden. Der besondere Reiz an dieser Vorgehensweise besteht darin, daß funktionale Verknüpfungen mechanischer Größen mit biochemischen oder auch mikromechanischen Parametern möglich wird. Daraus soll eine breitere und fundiertere medizinische Interpretation der jeweiligen Ergebnisse auch hinsichtlich Diagnose und Therapie resultieren.

 

Zur Erreichung dieses Zieles wurde das CBE als interdisziplinäre und schlagkräftige Ausbildungs- und Forschungsstätte gegründet, in welcher Fragestellungen von Teams aus Medizinern, Biologen und Ingenieuren mit modernen Methoden der Verknüpfung von "Mathematischer Modellierung", "Experiment" und "Simulation" in adäquater Weise gelöst werden können.

 

Das zentrale Thema ist die Erforschung mechanischer Eigenschaften von Weichgeweben und deren Veränderungen unter natürlichen Alterungs- sowie pathologischen Prozessen.

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