Fachhochschule Frankfurt am Main / University of Applied Sciences
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Deutscher Suchtkongress 2011

Vom 28.9. - 1.10.2011 findet der Deutsche Suchtkongress 2011 an der FH Frankfurt statt.  Prof. Dr. Hans-Volker Happel und Prof. Dr. Heino Stöver sind die diesjährigen Kongresspräsidenten. Das ISFF ist Mit-Veranstalter.

 

 

 

 

Elternschaft unter schwierigen Umständen

Zum Stand von Forschung und Praxis

 

Elternschaft ist in gewisser Weise immer schwierig. Aber in manchen Familien sind die Umstände besonders schwierig, zum Beispiel dann, wenn die Mutter oder der Vater Alkohol- oder Drogenprobleme hat. Diese Eltern können sich oft nicht vorbehaltlos auf ihre Kinder einlassen, um gut für sie zu sorgen. Das Jugendamt ist gefragt, das sich um das Kindeswohl kümmern soll. Wie kompliziert das ist, belegen die in den Medien breit dargestellten Fälle von Vernachlässigungen von Kindern mit tödlichen Folgen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Elternschaft aus verschiedenen Positionen heraus zu beleuchten und Problemlagen herauszuarbeiten.
Prof. Dr. Dr. Gisela Zenz eröffnet die Tagung mit ihrem Vortrag: ‚Beeinträchtigung der Eltern und Vormundschaftsregelungen, Pflegekinderwesen und Jugendamt’. Dieses Thema nimmt Renate Stamm am Ende der Tagung noch einmal auf und geht konkret auf Verfahrensrichtlinien bei Kindeswohlgefährdung ein. In den Beiträgen von Udo Röser, Prof. Dr. Irmgard Vogt und Jana Fritz, Anne Berthold sowie von Rainer Römer werden die besonderen Problemlagen von Eltern mit Alkohol- und Drogenproblemen herausgearbeitet.

Zielgruppe der Veranstaltung sind Personen, die sich professionell und privat mit dem Thema Elternschaft und deren möglicher Beeinträchtigung beschäftigen, sowie Studierende.

Veranstaltung, 21.02.2008

Fachhochschule Frankfurt/Main

Herzlichen Dank für die rege Teilnahme!

Die Psychosozialen Begleitungen im deutschen Heroinprojekt

Institut für Suchtforschung (ISFF)

in Kooperation mit dem Drogenreferat Frankfurt am Main

 

"Das Bundesdeutsche Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger - eine multizentrische, randomisierte, kontrollierte Therapiestudie" ist im Jahr 2006 abgeschlossen worden. Die politischen Dimensionen dieser Studie sind offensichtlich und werden zurzeit heftig diskutiert. 
 
Im Rahmen dieser Studie sind zwei unterschiedliche Ansätze zur psychosozialen Behandlung eingesetzt und auf ihre Wirkungen hin überprüft worden. Bei den beiden psychosozialen Verfahren handelt es sich zum einen um Case Management mit Motivierender Gesprächsführung und zum anderen um Psychoedukation mit Drogenberatung. Beide Verfahren werden bei der Veranstaltung genauer vorgestellt, ebenso die Ergebnisse zur Manualisierung, Implementierung, Umsetzung und zur Wirksamkeit in der Kombination mit den Medikamenten Heroin und Methadon.

Bei der Veranstaltung werden Schlussfolgerungen aus der Studie gezogen sowie Ansätze für den Transfer in die Praxis der Suchthilfe aufgezeigt und diskutiert.

Veranstaltung, 15.03.2007

Fachhochschule Frankfurt/Main

Herzlichen Dank für die rege Teilnahme!

Alkoholabhängige Eltern und ihre Kinder

Zum Stand von Forschung und Praxis

 

Alkoholabhängige Eltern gibt es viele, denn der Anteil der Mütter in Stichproben von Alkoholabhängigen liegt bei rund 70% und der Anteil von Vätern bei rund 60%. Studien darüber, welche Einstellungen und Gefühle diese Mütter und Väter gegenüber ihren Kindern haben, gibt es aber nur wenige.
Aus der Praxis weiß man, dass vor allem alkoholabhängige Mütter gegenüber ihren Kindern Ängste sowie Schuld- und Schamgefühle haben, weil sie diese geschädigt oder vernachlässigt haben oder weil sie ihnen nicht genügend Liebe und Schutz geben konnten. Über die Gefühle alkoholabhängige Väter gegenüber ihren Kindern ist so gut wie nichts bekannt.
Ziel der Veranstaltung ist es, diese Fragen aufzunehmen und aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Vorgestellt werden neue Ergebnisse aus der Forschung und Erfahrungen aus der Praxis. Zielgruppen sind Personen, die professionell und privat mit dem Thema Alkoholabhängigkeit zu tun haben  und Studierende.

Veranstaltung, 19.09.2005

Fachhochschule Frankfurt/Main

Herzlichen Dank für die rege Teilnahme!