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Mit Datensicherungen ist es wie mit Versicherungen – so lange alles läuft braucht die keiner. Erst wenn’s zu spät ist beginnt das Geschrei. Daher gehört eine periodische Sicherung der Daten – und des Systems – einfach dazu. Durch die oben empfohlene Trennung von Daten und System läßt sich beides locker entkoppeln und nach Bedarf durchführen. In wenigen Minuten ist das normalerweise erledigt. Und das weitgehend auf "Klick".
Zum Sichern der Daten benutze ich ein schlichten Kopierbefehl. Es gibt supertolle Hilfsprogramme dafür, mit automatischen Zeitplänen, bunten Bildchen und und und… Für mich tuts Robocopy, das es auf der Microsoft Seite im Internet gibt. (Letztendlich nichts anderes als ein aufgepepptes xcopy.) Es kann Verzeichnisbäume mit allem drum um dran kopieren, verschieben usw. Mit den entsprechenden Einstellungen spiegelt es den Inhalt einer Partition auf eine andere. Das mache ich wie gesagt mit der Datenpartition. Einmal den Befehl basteln, ausprobieren, und in einer Datei festhalten. Die wird dann bei Bedarf (z.B. am Wochenende vorm "in-den-Ruhezustand-versetzen") gestartet.

Noch was zum Spiegeln. Klar könnte ich zwei Platten spiegeln, per Software oder per Hardware. Nützt mir aber nichts, da es im Eifer des Gefechts schon mal vorkommt das etwas gelöscht oder überschrieben wird. Das wär dann auf beiden Platten weg. Um dem Vorzubeugen habe ich meine externe Datensicherung, auf die nur nach einem bewußten Einschalten zugegriffen werden kann. Kein Automatismus, ich selbst muss aktiv werden. (Habe ich schon gesagt das ich Automatisierung so lange gut finde so lange ich sie abschalten kann?)

Die Systempartition ist etwas diffiziler, offne Dateien einfach so zu kopieren ist nicht trivial. Zudem nützen die Dateien nicht so viel, da XP einiges in der Registry hält. Daher benutze ich zum Sichern einen sogenannten Imager. Der liesst die Partition ein, und erzeugt ein (oder mehrere) File(s) in dem alles auf der Partition enthalten ist, auch der Bootblock. Unbelegte Blöcke sichert so ein Imager in der Regel nicht. Das Tool meiner Wahl ist Drivesnapshot, zum Zeitpunkt des Erstellens dieser Seite unter www.drivesnapshot.de zu finden. Erstaunlich was ein so kleines Programm alles leisten kann. Und das alles ohne Installation. 

Seit kurzem kann Snapshot  auch nur die Änderungen seit dem letzten Komplettimage (und anderer Differentiellen) sichern. Ob diese Art der Sicherung gut ist muss jeder selbst entscheiden.
Ah – ich mache diese Sicherungen übrigens von einem anderen System aus, mit einer Bootbaren CD und dem darauf befindlichen XP. Damit ist sichergestellt das alle Dateien geschlossen sind, und sich das System in einem definierten Zustand befindet.

Eine Sicherung nützt nichts wenn das Zurückspielen nichts taugt. Snapshot kann von einer DOS-Diskette aus starten. Allerdings braucht es zugriff auf seine Sicherungsfiles, was nicht so einfach ist wenn die auf NTFS-Laufwerken liegen. Abhilfe wäre z.B. eine FAT-Partition auf einem externen Laufwerk für die Sicherungen der Systemimages. Die immer auf CD zu brennen ist mir zu umständlich und langwierig.

Schöner wäre ein zweites XP, mit dem sich nicht nur die Sicherungen zurückspielen, sondern auch Änderungen an dem normalen System durchführen lassen. So was geht, da mittlerweile ein abgespecktes XP von CD gebootet werden kann. Siehe hierzu http://www.heise.de/ct/ftp/projekte/pebuilder. Auf diesem System sind noch diverse andere Programme wie Virenscanner untergebracht.

Das Erzeugen einer eigenen CD erfordert etwas Geduld und eine original XP-CD. Oder die C'T Ausgabe der eine bootfähige CD beilag – hab leider die Nummer vergessen.

 


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g.m., 15.09.06